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Zertifikate auf wichtige Basiswerte

DAX ® 11.341,00 −12,67 −0,11%
TECDAX PERFORMANCE-INDEX 2.569,53 −1,94 −0,08%
EURO STOXX 50® 3.180,74 −9,57 −0,30%
NASDAQ 100 6.867,01 −23,43 −0,34%
Gold Spot 1.221,20 +7,86 +0,65%
INDIKATION BRENT CRUDE OIL 66,88 +0,07 +0,11%

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Tops + Flops Zertifikate

NameKursVolumen+/-in %
5X Long Index linked to open end (VON) 0,01 0,0 +0,01 +400,00%
thyssenkrupp AG FaktorZer open end (SG) 0,01 0,0 +0,01 +300,00%
Fresenius Medical Care A open end (MST) 0,00 0,0 +0,00 +200,00%
Katanga Mining Ltd. long open end (MST) 0,76 0,0 +0,44 +137,50%
NVIDIA Corp. FaktorZert open end (SG) 20,61 0,0 +11,39 +123,54%
Commerzbank Faktor 8x S unlimited (COB) 0,44 395,0 +0,23 +109,52%
Commerzbank Faktor 8x S unlimited (COB) 4,07 0,0 +2,08 +104,52%
Commerzbank Faktor 8x L unlimited (COB) 0,88 0,0 −21,41 −96,05%
Commerzbank Faktor 8x L unlimited (COB) 0,00 0,0 −0,03 −96,43%
Commerzbank Faktor 6x S unlimited (COB) 0,00 0,0 −0,23 −98,26%
Commerzbank Faktor 8x L unlimited (COB) 0,00 0,0 −0,23 −98,70%
NVIDIA Corp. long Faktor open end (MST) 0,01 2,0 −0,78 −98,73%
Commerzbank Faktor 10x unlimited (COB) 0,00 0,0 −0,08 −98,78%
Vallourec long FaktorZer open end (MST) 0,01 607,0 −2,52 −99,45%
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DAIMLER −0,98 −1,91% 50,54€
DAX ® −12,67 −0,11% 11.341,00
Gold −1,78 −0,17% 1.069,73€
AIG Call 44.9036... +0,23 +3,31% 7,17€
EUR/USD +0,01 +0,81% 1,14$
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Analysten-Check

Name Einst. Ziel Diff.
DT. WOHNEN Buy 48,00 −6,59
GESCO AG NA O.N. Buy 32,60 −5,46
NIKE Neutral −− 0,00
ADIDAS AG NA O.N. Buy −− 0,00
HUGO BOSS AG NA O.N. Buy 84,00 −20,46
VIVENDI Buy 42,00 −20,38
BRIT.AMER.TOBACCO LS-,25 Neutral 27,50 −0,32
EVONIK INDUSTRIES NA O.N. Buy 39,00 −12,30
1+1 DRILLISCH AG O.N. Buy 64,00 −22,98
UNITED INTERNET Buy 54,00 −16,63

Zertifikate

Zertifikate basieren auf der Kursentwicklung eines anderen Wertpapiers und gehören daher zur Gruppe der Derivate, also abgeleiteter Wertpapiere. Wer ein Zertifikat kauft, hat damit die Möglichkeit, an der Entwicklung eines Basiswerts zu partizipieren.

Vorteil von Zertifikaten

Zertifikate bieten Anlegern zwei entscheidende Vorteile: Mit Zertifikaten können Anleger erstens ihre Bedürfnisse und Anlageziele, das heißt individuelle Chance-Risiko-Profile abbilden. Zweitens werden ganz unterschiedliche Wertpapier-Klassen mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten für jedermann investierbar gemacht.

Abgesehen von Indexzertifikaten, die genau den Kurs eines bestimmten Basiswerts nachzeichnen, bestehen Zertifikate aus der Kombination von mindestens zwei Wertpapiergeschäften. Meist ist dies ein Aktien- beziehungsweise Anleihekauf, der mit einem bestimmten Optionsgeschäft kombiniert wird.

Dadurch kann der Anleger seinem Investment mit dem Kauf des Zertifikats gegenüber der Direktanlage neues Profil geben, bei dem die Bewegungen des Basiswerts abgeschwächt oder gar verstärkt werden. Mit einem Discountzertifikat zum Beispiel ist es möglich, etwa eine Aktie billiger als über die Börse zu erwerben, dafür sind Gewinnchancen von vornherein begrenzt.

Rohstoffe, Währungen, Anleihen

Anleger können mit diesen Derivaten auf unterschiedliche Basiswerte wie Aktienindizes, Rohstoffe, Währungen, Einzelwerte oder Anleihen setzen. Gleichzeitig können Anleger mit Zertifikaten jegliche Marktmeinungen umsetzen und in jeder Markphase positive Renditen erzielen: Konservative Anleger können mit Garantie-, Bonus- oder Discountzertifikaten ihr Risiko senken und zugleich Ertragschancen in einem positiven Marktumfeld nutzen.

Gewinne auch bei fallenden Kursen möglich

Auch wer auf fallende Kurse setzen möchte oder Kursbewegungen hebeln möchte – also ein Vielfaches an Chance aber auch Risiko bei gleichem Grundeinsatz eingehen möchte – für den sind Zertifikate eine Anlagemöglichkeit.

Kursschwankungen

Wie sich einzelne Zertifikate während der Laufzeit verhalten ist für Anleger ohne Kenntnisse in Optionstheorie nur schwer zu verstehen. Denn vor allem die Kursbewegungen der im Zertifikat enthaltenen Optionen sind nicht nur vom Kurs des Zertifikate-Basiswerts abhängig, sondern auch von dessen Schwankungsintensität (Volatilität), vom Zinsniveau und der Restlaufzeit (siehe Tabelle). So kann es passieren, dass der Kurs eines Bonuszertifikats fällt, obwohl die zugrunde liegende Aktie steigt. Das passiert zum Beispiel, wenn die Volatilität stark sinkt und damit die im Zertifikat enthaltene Optionskomponente an Wert verliert.

Zwar reagiert der Optionspreis auch auf die Kursveränderung der Aktie, je nach Situation kann der Volatilitätseffekt aber stärker ausfallen. Schon allein das komplizierte Laufzeitverhalten macht es für Anleger schwierig, Zertifikate aktiv zu handeln, von den Kosten ganz abgesehen. Als Beimischung im Depot können die Papiere das Gesamtrisiko aber vermindern. Bei einem Discountzertifikat zum Beispiel bildet der Rabatt auf den aktuellen Börsenkurs der Aktie ein Sicherheitspuffer gegen Kursverluste. Dieser Puffer greift dann, wenn die Zertifikate fällig werden.

Knock-Out-Zertifikate

Knock-Out-Zertifikate besitzen eine gefährliche Eigenschaft: Berührt der Basiswert eine bestimmte Kursmarke, verliert der Anleger augenblicklich seinen gesamten Einsatz. Läuft zum Beispiel der Dax zu stark in die falsche Richtung, so trifft er auf die Barriere des Dax-Knock-Out-Zertifikats und es löst sich in Luft auf. Selbst dann, wenn sich der Aktienindex später wieder erholt, ist das Geld verloren. Ein Optionsschein hat dagegen den Vorteil, dass das Papier nicht gleich verfällt, wenn sich der Basiswert in die falsche Richtung bewegt. Da kann der Anleger die Papiere über einen längeren Zeitraum halten und zwischenzeitliche Verluste eventuell aussitzen.

Inhaberschuldverschreibung

Eine exakte Definition für den Begriff „Zertifikat“ oder „Strukturiertes Produkt“ existiert nicht. Von Zertifikaten wird in der Regel dann gesprochen, wenn die Rückzahlung und/oder eine eventuelle Verzinsung dieser Inhaberschuldverschreibung nicht nur an die Zahlungsfähigkeit des Emittenten gebunden ist, sondern vielmehr von der Wertentwicklung eines anderen Finanzinstruments abhängt. Das heißt: Wer ein Zertifikat kauft, gibt dem Emittenten einen Kredit, der unter bestimmten Bedingungen zurückgezahlt wird – etwa wenn sich der Dax oder Ölpreis in eine bestimmte Richtung entwickelt.

Emittenten-Bonität

Rein rechtlich gesehen handelt es sich um Inhaberschuldverschreibungen des jeweiligen Emittenten. Das heißt: Geht der Emittent insolvent, ist auch das Investment des Zertifikate-Eigners verloren – zumindest zum großen Teil. Die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers hatte das im Jahr 2008 tausenden Geschädigten gewahr werden lassen. Die Bonität des Zertifikatemittenten lässt sich unter anderem an Kreditwürdigkeit-Ratings ablesen.

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WirtschaftsWoche

Nr. 47 vom 16.11.2018

Wer rettet den Rechtsstaat?

Asylchaos, Dieselverbote, Regelwahnsinn: Warum die Wirtschaft das Vertrauen in das Rechtssystem verliert – und wie sich das ändern lässt.

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